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Anglistentag 2007
Englisches Seminar
Johannisstr. 12 - 20
48143 Münster
Tel.: +49 251 83-24295
Fax: +49 251 83-24289
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Rahmenprogramm Anglistentag Münster 2007
Vormittag | Nachmittag | Abend | ||
Sonntag | 18.30-Conference Warming im Pinkus Müller | |||
Montag | 10.30-12.30Stadtführung durch Münster | 16.30-17.30 | 18.30-20.30Empfang im Rathaus des Westfälischen Friedens | |
Dienstag | 9.30-13.00Exkursion:Haus Rüschhaus und Burg Hülshoff | 16.30-17.30 | 21.30-Nachtwächter-Rundgang durch Münster | |
Mittwoch | 15.00-17.30Besichtigung Schloss Nordkirchen | 17.30-21.00Bankett im Saal Oranienburg, Schloss Nordkirchen |
Sonntag, 23. September 2007
Conference Warming im Pinkus Müller
Von den 150 Altbierbrauereien,
die es einmal in Münster gab, ist eine einzige übriggeblieben:
Pinkus Müller.
Die verwöhnten Gaumen der münsteraner Biertrinker ließen
wohl nur dieses Produkt gelten. Pinkus - ein Name,
der nicht nur für Braukunst steht, sondern auch für
eine langjährige Familientradition; und das seit 5 Generationen,
oder seit 1816, um genau zu sein. Von Generation zu Generation wurden die alten Rezepte
weitergegeben, es kamen neue hinzu, das Brauhaus
wurde immer wieder erweitert und ausgebaut. Die Brauerei verwendet ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischer Herstellung. Derzeit werden pro Jahr 20.000 Hektoliter
Bier produziert, wovon 80% als Flaschenabfüllung in den Handel kommen.
In der angeschlossenen Gaststätte wird traditionelles Münsteraner Essen
angeboten.
Montag, 24. September 2007
Stadtführung durch Münster
Die Geschichte der Stadt Münster in Westfalen umfasst mehr als 1200 Jahre seit Gründung der Stadt und lässt sich darüber hinaus bis zu den vorgeschichtlichen Siedlungsplätzen zurückverfolgen. Als Sitz des Bischofs und wegen ihrer wichtigen Rolle während der Zeit der Hanse in Westfalen (neben Soest, Dortmund, Osnabrück und Hamm) war und ist sie politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Münsterlandes.
ALDOUS HUXLEY REVISITED
(Montag und Dienstag 16.30-17.30)
Das Huxley-Forschungszentrum des Englischen Seminars präsentiert seltene Text-, Bild- und Tondokumente.Montag, 24.09., und Dienstag, 25.09., jeweils 16.30-17.30, Johannisstr. 12-20, 3. Stock (neben dem Fahrstuhl), Raum 323.
Um Voranmeldung wird gebeten, bis jeweils 10 Personen.
Empfang im Rathaus des Westfälischen Friedens
Münster spielte eine wichtige Rolle im Dreißigjährigen Krieg; hier wurde der Westfälische Frieden geschlossen, der in Münster und Osnabrück ausgehandelt wurde und die längste Kriegsperiode in Europa beendete. Die historische Inneneinrichtung des Friedenssaals ist auch heute noch
zu bewundern, da sie vor der fast vollständigen Zerstörung des
Rathauses und des Prinzipalmarkts während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert worden war.
Dienstag, 25. September 2007
Exkursion Haus Rüschhaus und Burg Hülshoff
Das Haus Rüschhaus ist ein Landsitz im Stadtteil Nienberge in Münster. Es wurde Zeit von 1745-1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und zunächst von ihm selbst als Sommersitz bewohnt.
Das von einer Gräfte
umgebene Anwesen, dessen Architektur dem Anspruch eines feudalen
Adelssitzes genügt, ist wie ein bäuerlicher Gräftenhof gestaltet.
Schlaun gelang eine Verschmelzung aus westfälischem Bauernhof und
anspruchsvollem Landsitz in französischem Stil.
1825 erwarb der Hausherr von Bürg Hülshoff, Freiherr Clemens August von Droste-Hülshoff, der Vater der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, das elegante Landhaus. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 zog die Dichterin hier mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny ein und wohnte hier bis 1846. Im Haus Rüschhaus entstanden u.a. die Balladen und Vers-Epen und die Judenbuche.
Burg Hülshoff ist eine typische münsterländische Wasserburg zwischen Havixbeck und dem Roxel und Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Das Herrenhaus wurde unter Heinrich I von Droste Hülshoff in den Jahren zwischen 1540 und 1545 erbaut. Es stellt sich bis heute als geschlossene Renaissanceanlage dar. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Anlage außerdem in Formen des Barock erneuert, umgebaut und erweitert, wobei Baumberger Sandstein zusammen mit Ziegelmauerwerk verwendet wurde.
Nachtwächterrundgang durch Münster
Der Nachtwächterrundgang durch Münster ist eine unterhaltsame Zeitreise durch ein Münster, das es schon lange nicht mehr gibt. Im Laternenschein begleiten Sie den Nachtwächter
durch die dunklen Straßen der Altstadt. Lassen Sie sich von seiner
täglichen Arbeit sowie vom Leben und Treiben zwischen Domburg und
Stadtmauer berichten: von reichen Kaufleuten und schmutzigen Gassen,
vom regen Markttreiben und bischöflicher Macht.
Mittwoch, 26. September 2007
Besichtigung Schloss Nordkirchen
Das Schloss Nordkirchen befindet sich in der Gemeinde Nordkirchen im Kreis Coesfeld. Aufgrund seiner Ausmaße und der barocken Gestaltung wird das Schloss auch als das "Westfälische Versailles" bezeichnet. Das heutige Schloss wurde von 1703 bis 1734 in mehreren Bauetappen anstelle eines Wasserschlosses des 16. Jahrhunderts durch Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg-Lenhausen und Wilhelm Ferdinand Graf von Plettenberg errichtet. Die Architekten waren Gottfried Laurenz Pictorius, ab 1706 Peter Pictorius der Jüngere und ab 1724 Johann Conrad Schlaun.




